
Vor Kurzem beschäftigte sich ein Beitrag des ARD Ratgeber Technik mit der Untersuchung der Wirksamkeit von Luftreinigern, die insbesondere Allergiker vor Stäuben, Pollen, Milben und gasförmigen Substanzen in der Luft schützen sollen. Fiatec führte hierzu die Labortests und die Produktbewertung durch.
Derartige Geräte werden für Räume unterschiedlichster Größe angeboten. Einmal aufgestellt und in Betrieb genommen saugen die Geräte Luft aus der Umgebung an und führen sie über eines oder mehrere Luftreingungsmedien. Danach wird die gereinigte Luft wieder an die Umgebung abgegeben.
Die Ergebnisse sind entsprechend den eingesetzten Filtermedien unterschiedlich, aber insgesamt enttäuschend. In drei der Raumluftreiniger werden Aktivkohlefilter bzw. mit Kohle beschichtete Filtervliese eingesetzt, welche die Luft insbesondere vor Gerüchen sowie chemischen Ausdünstungen befreien soll. In einem speziellen Adsorptionsprüfstand werden auf die Filter Substanzen, wie z.B. Toluol, Butan oder andere KWs aufgegeben und die Effizienz der Filter gegenüber diesen Substanzen gemessen. Das Ergebnis ist laut Herrn Dipl. Phys. Heinz Bittermann ernüchternd. "Die Aktivkohlefilter-Elemente sind in ihrer Leistung, im Vergleich zum heutigen Stand der Technik, eher bescheiden.
Als Hauptkomponenten kommen in diesen Raumluftfiltern Partikelfilter zum Einsatz, die Stäube, Pollen und Milben (Milbenkot) zurückhalten sollen. Im Partikelkanal werden diese Filter mit genormten Industriestäuben, welche die reale Umwelt simulieren, beaufschlagt und auf ihre Wirksamkeit überprüft. In diesem Verfahren schneidet nur ein Produkt gut ab, obwohl die eingesetzten Filter mehr leisten könnten, aber ein unsachgemäßer Einbau oder wenig durchdachte Konstruktionen verhindern die volle Wirksamkeit der Geräte.
Der Sieger dieser Testreihe kann in einem Zimmer innerhalb von zwei Stunden für saubere Luft sorgen, wobei sich der Energieaufwand in Grenzen hält.
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Das Kooperationsprojekt der fiatec GmbH, dem Fraunhofer Institut für Bauphysik sowie MANN + HUMMEL...